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Informationen zum Screeningprogramm

Früh erkannt ist Brustkrebs zu 96% heilbar. Das hat sich das bundesweite `Deutsche Mammographie-Screening-Programm` zum Ziel gesetzt, dessen Einführung der Bundestag im Jahr 2002 beschlossen hat. Eingeladen werden Frauen im Alter von 50 – 69 Jahren durch die Zentrale Stelle (Einladungsstelle) nach Postleitzahlen und zwar unabhängig von ihrer Krankenversicherung.

Sie erhalten einen festen Termin möglichst wohnortnah in einer der Mammographie-Einheiten (Feststationen oder Mammobile). Diesen Termin können sie unter der Telefonnummer 03643 / 742800 bestätigen oder verlegen.

Auch der direkte Zugang als „Selbsteinladerinnen“ steht anspruchsberechtigten Frauen offen: Sie können sich direkt an die Zentrale Stelle (Einladungsstelle 03643 / 742800) wenden, die dann alles Erforderliche für sie veranlasst. Die Kosten werden von allen gesetzlichen und privaten Kassen übernommen.

Die digitalen Mammographien werden von mindestens 2 qualifizierten Ärztinnen und Ärzten beurteilt, die sich regelmäßigen Prüfungen unterziehen müssen.

Ist die Mammographie von zwei Experten unabhängig voneinander als unverdächtig eingestuft worden, erhalten die Teilnehmerinnen innerhalb von sieben Werktagen ein persönliches Benachrichtigungsschreiben.

In der Konsensuskonferenz, an der die Programmverantwortlichen Ärzte, die Befunder und die Radiologischen Fachkräfte teilnehmen, werden auffällige Mammographien beurteilt und entschieden, ob Abklärungsbedarf vorliegt. Dies muss nicht bedeuten, dass Krebs festgestellt wurde. Vielmehr wird zunächst durch Spezialaufnahmen und/oder Ultraschall der Brust festgestellt, ob tatsächlich ein Verdacht vorliegt.

Erst dann folgt in weiterhin verdächtigen Fällen eine minimalinvasive Diagnostik, bei der durch eine Nadel eine Gewebeprobe aus der Brust entnommen wird. Damit ist sichergestellt, dass gesicherte Verdachtsfälle innerhalb kürzester Zeit einer Behandlung zugeführt werden können.

Sowohl für den Fall eines glücklicherweise unauffälligen Ergebnisses als auch den Fall eines Verdachts werden Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte informiert, sofern Sie als Patientin diesem nicht ausdrücklich widersprechen.

 

Ablauf des Mammographie-Screenings